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Was ist Gelenkschutz?


Gelenkschutz bedeutet ein kräftesparender Einsatz in einem Arbeitsablauf. Er weist darauf hin, wie die Gelenke richtig eingesetzt werden und wie sie durch den richtigen Einsatz geschützt bzw. geschont werden können. Es bedeutet aber nicht, dass der Körper damit in Ruhestellung verhaften Weiterlesen

Was ist der Unterschied zur Physiotherapie?


Die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie ist ein sehr wichtiges interdisziplinäres Bindeglied, hat man doch oft gemeinsam einen Patienten zu behandeln. Beide Berufsgruppen arbeiten sehr ähnlich. Trotzdem gib es deutliche Unterschiede: Ergotherapeuten trainieren motorische und sensorische Fähigkeiten. Hirnleistungstraining ist zusätzlich Weiterlesen

Warum kommen Kinder in die Praxis?


Nicht nur weil Sie mit mir Spass haben können... Beispielsweise, weil Kinder in ihrer frühkindlichen Entwicklung durch Wahrnehmungsstörungen oder Hyperaktiviät aufgefallen sind. Kinder fallen oft aufgrund hyperaktivem Verhalten schon im Kindergarten auf. Wegen komplizierten Verflechtungen der Hirnorgane können Störungen der kortikalen Weiterlesen

Was ist Gelenkschutz?

Maja Anderegg Allgemein Kommentare deaktiviert für Was ist Gelenkschutz?
Gelenkschutz

Gelenkschutz bedeutet ein kräftesparender Einsatz in einem Arbeitsablauf.

Er weist darauf hin, wie die Gelenke richtig eingesetzt werden und wie sie durch den richtigen Einsatz geschützt bzw. geschont werden können.

Es bedeutet aber nicht, dass der Körper damit in Ruhestellung verhaften soll, sondern dass man lernen kann, den Körper richtig einzusetzen.

Beispiele:

 

‚Aktivität – Pause‘: Optimale ökonomische Verhältnisse, nicht zuviel, aber genügend.
‚Beidhändiges Arbeiten‘: Ordner aus dem Gestell entnehmen
‚Gelenksachse‘: Verhindern von falschen Gelenkstellungen.


Was ist der Unterschied zur Physiotherapie?

Maja Anderegg Allgemein Kommentare deaktiviert für Was ist der Unterschied zur Physiotherapie? ,

Die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie ist ein sehr wichtiges interdisziplinäres Bindeglied, hat man doch oft gemeinsam einen Patienten zu behandeln. Beide Berufsgruppen arbeiten sehr ähnlich. Trotzdem gib es deutliche Unterschiede:

Ergotherapeuten trainieren motorische und sensorische Fähigkeiten. Hirnleistungstraining ist zusätzlich ein grosses Gebiet der Therapie. Sie üben Aktivitäten des täglichen Lebens ein, sog. ADL (Activity daily living), Training der Körperpflege, Selbsthilfetraining, Haushalt- und Berufsvorbereitung). Sie machen Haus- und Arbeitsplatzabklärungen, klären Hilfsmittel ab, passen diese an oder stellen Adaptationen her. Zudem fördern sie soziale Kompetenzen, begleiten Patienten in der Krankheitsbewältigung, arbeiten eng mit Angehörigen zusammen und mit spitalexternen Diensten.

Ziel der Ergotherapie ist es, den Patienten als Menschen in seiner gesamten Lebenssituation zu erfassen. Durch die für ihn individuell geplante Behandlung soll der Patient in die Lage versetzt werden, Handlungsfähigkeiten in persönlichen, sozialen und beruflichen Bereichen wieder zu erlangen oder zu erhalten.


Warum kommen Kinder in die Praxis?

Maja Anderegg Allgemein Kommentare deaktiviert für Warum kommen Kinder in die Praxis? ,
Gipspulver entnehmen

Nicht nur weil Sie mit mir Spass haben können…

Beispielsweise, weil Kinder in ihrer frühkindlichen Entwicklung durch Wahrnehmungsstörungen oder Hyperaktiviät aufgefallen sind. Kinder fallen oft aufgrund hyperaktivem Verhalten schon im Kindergarten auf.
Wegen komplizierten Verflechtungen der Hirnorgane können Störungen der kortikalen wie subkortikalen Funktionen auftreten. Diese reifen dann verzögert nach, d.h. Reifungsvorgänge laufen viel langsamer wie normal ab.
Es entstehen dadurch sogenannte Wahrnehmungsstörungen, die sich z.B. im taktil-kinästhetischen Bereich (Tast-Bewegungssinn) äussern, oder im visuellen / auditiven Bereich, im räumlichen Bereich, im Sprachbereich, in einer motorischen Störung oder auch in einer verzögerten Reifung des Sozialverhaltens uvm.

Viele Sinnesreize können nicht richtig verarbeitet werden und führen zur vielzitierten Reizüberflutung….Erregungszustand / Zappligkeit und zum ziellosen Handeln als Folge davon.

Ziel der Therapie ist es, die beeinträchtigten Funktionen nachzuentwickeln, diese zu fördern, dem Kind Wege aufzuzeigen, wie es kompensatorisch gut entwickelte Fähigkeiten zum Ausgleich der Schwächen einsetzen kann.